Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von unserer Redaktion geprüft. Er dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.
Drawdown-Regeln sind der am meisten missverstandene Aspekt des Prop Tradings. Die Wahl des falschen Anbieters, weil man nicht verstanden hat, wie dessen Drawdown funktioniert, kann selbst bei einer profitablen Strategie zu einem zerstörten Konto führen. Dieser Leitfaden erklärt alles.
Was ist Drawdown?
Drawdown ist der maximale Betrag, um den Ihr Konto von einem Referenzpunkt aus sinken darf, bevor es geschlossen wird. Er fungiert als Sicherheitsnetz – oder eine harte Untergrenze –, unterhalb derer Ihr Konto automatisch geschlossen wird.
Es gibt zwei Haupttypen: statischer Drawdown und Trailing Drawdown.
Statischer Drawdown
Statischer Drawdown (auch "Fixed Drawdown" genannt) bedeutet, dass Ihr Verlustlimit von Ihrem anfänglichen Startguthaben berechnet wird und sich nie ändert.
Wie es funktioniert
Startguthaben: $100.000
Max. Drawdown: 10% ($10.000)
Harte Untergrenze: $90.000
Egal was passiert – selbst wenn Ihr Guthaben $150.000 erreicht – Ihr Konto wird nur dann geschlossen, wenn das Eigenkapital unter $90.000 fällt.
Beispiel-Szenario
- Start: $100.000 (Untergrenze: $90.000)
- Woche 1: Guthaben wächst auf $108.000 (Untergrenze weiterhin: $90.000)
- Woche 2: Schlechte Woche, fällt auf $99.000 (Untergrenze weiterhin: $90.000)
- Woche 3: Erholung auf $112.000 (Untergrenze weiterhin: $90.000)
- Woche 4: Guthaben bei $115.000 (Untergrenze weiterhin: $90.000)
Mit statischem Drawdown haben Sie $25.000 Spielraum. Dies ist die traderfreundlichste Drawdown-Art.
Anbieter mit statischem Drawdown
Trailing Drawdown
Trailing Drawdown bedeutet, dass sich Ihr Verlustlimit mit dem Wachstum Ihres Kontos nach oben bewegt und einen Teil Ihrer Gewinne sichert. Er bewegt sich nie nach unten.
Wie es funktioniert
Startguthaben: $100.000
Trailing Drawdown: 10% ($10.000)
Anfängliche Untergrenze: $90.000
Wenn Ihr Guthaben steigt, steigt auch die Untergrenze.
Beispiel-Szenario
- Start: $100.000 (Untergrenze: $90.000)
- Guthaben erreicht $105.000 → Untergrenze bewegt sich auf $95.000
- Guthaben erreicht $110.000 → Untergrenze bewegt sich auf $100.000
- Guthaben fällt auf $104.000 → Untergrenze bleibt bei $100.000 (bewegt sich nie nach unten)
- Guthaben erholt sich auf $112.000 → Untergrenze bewegt sich auf $102.000
Beachten Sie die Gefahr: Sobald Ihr Guthaben $110.000 erreicht hat, bewegte sich Ihre Untergrenze auf $100.000. Wenn Sie jetzt einen Drawdown haben, müssen Sie über $100.000 – Ihrem ursprünglichen Startguthaben – bleiben, um zu überleben.
Intraday vs. End-of-Day Trailing
Intraday Trailing: Die Untergrenze wird mit jedem Tick aktualisiert. Wenn Ihr Eigenkapital während eines Trades kurzzeitig $115.000 berührt, aber bei $108.000 schließt, hat sich die Untergrenze bereits auf $105.000 bewegt.
End-of-Day (EOD) Trailing: Die Untergrenze wird nur basierend auf dem Schlussguthaben am Ende jedes Handelstages aktualisiert. Intraday-Spitzen haben keinen Einfluss auf die Untergrenze.
EOD Trailing ist für Trader viel vorteilhafter. Sie werden nicht für laufende Trades bestraft, die kurzzeitige, nicht realisierte Gewinne aufweisen.
Anbieter mit Trailing Drawdown
Statisch vs. Trailing: Seite an Seite
| Aspekt | Statisch | Trailing |
|---|
| Bewegung der Untergrenze | Bewegt sich nie | Bewegt sich mit dem Guthaben nach oben |
| Risiko nach Gewinnen | Nimmt ab | Bleibt konstant oder steigt |
| Am besten geeignet für | Swingtrader, Hold-and-Grow | Scalper, konsistente tägliche Gewinne |
| Psychologischer Druck | Geringer | Höher |
| Vorteil für den Anbieter | Weniger schützend | Schützender |
Die "Trailing Drawdown Falle"
Hier ist das Szenario, das die meisten Trader erwischt:
- Sie beginnen mit $100.000 und einem 10% Trailing Drawdown (Untergrenze: $90.000)
- Sie traden aggressiv und erreichen schnell $115.000
- Ihre Untergrenze ist auf $105.000 gestiegen
- Sie haben jetzt nur noch $10.000 Spielraum – genauso wie am Anfang
- Aber der psychologische Druck ist höher, weil Sie "15.000 $" "verdient" haben
- Sie werden gierig oder selbstgefällig, haben eine Verluststrähne
- Sie erreichen $105.000 und verlieren das Konto
Mit statischem Drawdown wäre Ihre Untergrenze immer noch bei $90.000, was Ihnen $25.000 Spielraum gäbe.
Was ist besser?
Statischer Drawdown ist objektiv besser für Trader. Er gibt Ihnen mehr Spielraum, reduziert den psychologischen Druck und bestraft Sie nicht dafür, profitabel zu sein.
Trailing Drawdown existiert, weil er den Anbieter schützt. Er stellt sicher, dass Trader keinen großen Puffer aufbauen und dann rücksichtslos zocken.
Beim Vergleich von Anbietern sollten Sie den Drawdown-Typ immer als einen wichtigen Faktor berücksichtigen. Ein Anbieter mit einem 10% statischen Drawdown ist günstiger als ein Anbieter mit einem 10% Trailing Drawdown, selbst wenn andere Merkmale ähnlich sind.
Wie man mit Trailing Drawdown tradet
Wenn Sie sich für einen Anbieter mit Trailing Drawdown entscheiden:
- Seien Sie sich Ihrer Untergrenze jederzeit bewusst – Verfolgen Sie sie in einer Tabelle
- Jagen Sie nicht aggressiv Gewinne – Jedes neue Hoch erhöht Ihre Untergrenze
- Ziehen Sie Gewinne frühzeitig ab – Nehmen Sie sich Auszahlungen, sobald Sie berechtigt sind, um Gewinne zu sichern
- Verwenden Sie EOD Trailing, falls verfügbar – Viel nachsichtiger als Intraday
- Setzen Sie persönliche Stopplimits deutlich über der Trailing Untergrenze
Fazit
Das Verständnis von Drawdown ist für Prop Trader unerlässlich. Statischer Drawdown gibt Ihnen mehr Freiheit und Sicherheit. Trailing Drawdown erfordert mehr Disziplin und Bewusstsein. Wählen Sie den Typ, der zu Ihrem Trading-Stil passt, und wissen Sie immer genau, wo Ihre Untergrenze liegt, bevor Sie einen Trade platzieren.
Vergleichen Sie die Drawdown-Typen aller Anbieter auf unserer Seite zum Vergleich der Regeln.